JudoTeam – DJK Würzburg

Erfolgreiche Gürtelprüfung zum Schuljahresende!

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…die Nervosität steigt!

Dreizehn Kämpferinnen und Kämpfer der DJK Judoabteilung stellten sich bei der Gürtelprüfung am vorletzten Schultag vor den großen Ferien den wachsamen Augen von Prüferin Karin Gabriel und der Trainerin Karin Feist. Das Ziel des Tages: der nächst höhere Kyu-Grad.

Bei sehr heißen Temperaturen in der Sporthalle mussten die Prüflinge zeigen, dass sie in den letzten Monaten intensiv ihr Prüfungsprogramm erlernt hatten und sich mit den verschiedensten Techniken auskennen. Ein wichtiger Trainingsschwerpunkt von Karin Feist ist dabei die Falltechnik. Dabei werden Techniken geübt, so zu fallen, dass man sich nicht verletzt. Das Fallen wird nach allen Seiten trainiert: Seitwärts, rückwärts und nach vorn. Die Falltechnik vorwärts ist auch als Judorolle bekannt. Alle dreizehn Prüflinge mussten nun, unabhängig von ihrem Ausbildungsstand, alle Falltechniken vorführen und zeigen, dass sie diese sicher ausführen können.

Je nach angestrebten Gürtelgrad hatten die Teilnehmer danach ein unterschiedlich umfangreiches Programm zu zeigen. So mussten nun, zusammen mit einem Partner, verschiedene Wurftechniken gezeigt werden. Trotz anfänglicher Nervosität zeigten auch diejenigen, die erstmalig an einer Kyu-Prüfung teilnahmen, eine sehr gute Leistung. Hier den Überblick bei den Würfen zu behalten und wirklich von jedem Prüfling die geforderten Techniken zu sehen, erforderte von Prüferin Karin Gabriel höchste Konzentration, anhand ihrer Listen alles abzufragen. Wenn dann aber trotz aller Aufmerksamkeit mal einer „durchrutschte“, machten sie die anderen Teilnehmer darauf aufmerksam.

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Von der Wurftechnik…

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zur Haltetechnik.

Der nächste Teil der Prüfung widmete sich nun den Bodentechniken. Selbstverständlich wurden auch hier unterschiedliche Anforderungen an die Judoka gestellt. Mit den erlernten Haltetechniken wird der geworfene Partner in der Rückenlage am Boden fixiert. Werden sie gut ausgeführt, ist es, selbst mit speziellen Befreiungstechniken, sehr schwierig, sich aus diesen zu befreien. Während Karin Gabriel bei den Erstprüflingen noch das eine oder andere korrigieren musste, hatte sie bei den zukünftigen Orangegurten ein schärferes Auge auf das Vorgeführte und ließ keine Fehler zu. Schließlich beginnen ab diesem Ausbildungsstand bereits die Hebelgriffe und diese müssen sauber ausgeführt werden, damit sich niemand verletzt.

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Präziser Streckhebel – kein Entrinnen möglich.

Auch wenn die Temperatur während der letzten Prüfungsstunde nochmals um einige Grade gestiegen war, mussten alle dreizehn Judoka zum abschließenden Boden- u. Standrandori antreten. Im Standrandori mussten sie zeigen, dass sie die erlernten Würfe kontrolliert werfen können und je nach Ausbildungsstand auch durch Ausweichen verteidigen können. Im Bodenrandori geht es darum, dass man einen sich ernsthaft verteidigenden Partner mit Haltegriffen kontrollieren kann. Als nach einer schweißtreibenden Ewigkeit die Randoris mit immer wechselnden Partnern fertig waren, waren auch die Kämpfer fast am Ende ihrer Kräfte.

Zum Abschluss waren sowohl die Prüflinge als auch die Trainerin und Prüferin über das souveräne Bestehen der Prüfung erfreut, da die letzten Wochen und Monate zielstrebig für die Prüfung trainiert worden war. Von nun an dürfen und müssen sie ihren neuen Gürtel tragen. Denn nur anhand der Gürtelfarbe erkennt sein Gegenüber, auf welchem Kenntnisstand sich sein Judopartner befindet und wie er mit ihm trainieren kann. Für einige der Teilnehmer war es die erste Prüfung und somit die resultierende Teilnahmeberechtigung an Wettkämpfen, der Grundbaustein für eine erfolgreiche sportliche Laufbahn.

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Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

Über den 5. Kyu (orange) freuen sich jetzt Paul Jachimczak, Charlotte Pohl und Malvin Priebsch.

Den 6. Kyu (gelb-orange) hat Oskar Winter erreicht.

Neue Träger des 7. Kyu (Gelbgurt) sind Ben von Egidy, Henning Winter, Johannes Wedel, Jacob Poimann.

Ihre erste Prüfung zum 8. Kyu (weiß-gelber Gürtel) haben Elke Jahn, Jan Sartig, Andreas Niedermeier, Jason Calenzo und Fabian Hiernickel erfolgreich beendet.

 

Text und Bilder: Holger Priebsch

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